Der Grüne Gockel – Umweltmanagement in der Kirchengemeinde

Seit dem Jahr 2000 können sich Kirchengemeinden nach der am EMAS (Eco-Management and Audit Scheme)- Standard der EU orientierten Richtlinien, von der Evangelischen Landeskirche in Württemberg mit dem Grünen Gockel zertifizieren lassen. Dazu muß die jeweilige Kirchengemeinde einen Umweltbeauftragten berufen. Dieser, in der Regel ehrenamtlich tätige, wird von einem erfahrenen Auditor der Landeskirche unterstütz und geschult. Grundlage des gesamten Umweltmanagents einer Gemeinde ist z.B. die regelmäßige Erfassung der Verbrauchskosten. Daraus lassen sich mögliche Einsparpotentiale ablesen. Diese einmal erkannt, sollen dann in gezielte energisparende und umweltschützende Maßnahmen umgesetzt werden. Diese Planung wiederum wird in einer sogenannten Umwelterklärung festgehalten und umfasst einen Zeitraum von ungefähr vier Jahren. Dann beginnt die Umsetzung der geplanten Maßnahmen. Gemessen am Erfolg der umgesetzten Maßnahmen wird dann eine Zertifizierung mit dem Grünen Gockel vergeben und alle vier Jahre wiederholt. Somit können Kirchengemeinden ihre Betriebskosten deutlich senken und die Umwelt schonen. Die Gemeindemitglieder sind aufgerufen sich aktiv zu beteiligen, denn Umweltmanagement belebt Kirchengemeinden und Einrichtungen. Wir haben zwei erfolgreich zertifizierte Gemeinden besucht und mit ihnen über ihre Erfahrungen mit dem kirchlichen Umweltmanagement und dem Grünen Gockel gesprochen.

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