Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag aus Leonberg

Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag aus der Michaelskirche Leonberg-Eltingen mit Pfarrerin Claudia Trauthig. Musikalisch begleiten den Gottesdienst Lilly Back an der Orgel und Rudi Scheck mit der Trompete.

Was dürfen wir hoffen?

Was dürfen wir hoffen – im Angesicht von Not, Trauer und Tod? Das fragt Claudia Trauthig in ihrer Predigt. Der Bibeltext dazu steht in der Offenbarung des Johannes. Gott lässt Johannes das neue Leben in Gottes Ewigkeit sehen. Der Seher lebt als Gefangener alleine auf einer Insel – sein einziger Trost: Gott ist da. „Wo Einsamkeit am größten scheint, ist Gott am nächsten“, betont Claudia Trauthig in ihrer Predigt zum Ewigkeitssonntag.

Mit dem Ewigkeitssonntag endet das Kirchenjahr

Der Ewigkeitssonntag wird auch Totensonntag genannt. Der Gedenktag ist dem Andenken an Verstorbene gewidmet. Viele Gemeinden verlesen die Namen der im letzten Jahr Verstorbenen während des Gottesdienstes. Zudem schließt die Pfarrerin sie in die Fürbitte ein. Neben dem Totengedenken ermutigen viele Gottesdienste auch zu einem bewussteren Umgang mit der Lebenszeit. Mit dem Ewigkeitssonntag im November schließt das Kirchenjahr. Am folgenden Sonntag, dem ersten des neuen Kirchenjahres, beginnt die Adventszeit. Diese Reihenfolge ist ein Hinweis darauf, dass der Tod nicht das Ende ist.

Die Michaelskirche in Leonberg-Eltingen

Die Michaelskirche in Leonberg-Eltingen wurde im Jahr 1150 erstmals erwähnt. In ihrer heutigen Form besteht sie seit 1487, erbaut von Peter von Koblenz. Besonderheiten sind das gotische Chorgestühl und das Netzgewölbe in Chor und Sakristei. 1989 setzen Walter Schimpf und Günther Anton die neuen Chorfenster ein.

Weitere Gottesdienste aus der Reihe „Gloria“ können Sie hier anschauen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert mit *

*