Garrey – die Perle der kleinen Toskana

Die mittelmärkische Gemeinde Garrey

Rund 20  km von der Lutherstadt Wittenberg entfernt im letzten Zipfel Brandenburgs liegt ein kleines „83 Seelen Nest“ mit 2 Pensionen. Garrey war seit April Schlafstätte für mehrere hundert Gäste aus dem Schwabenland. Das kleine Dorf hat es den Schwaben angetan – war es doch eine Erholung  vom Trubel der Lutherstadt.
Und nicht zuletzt sind es Menschen unterschiedlicher Couleur von West und Ost, die im „weißen Raben“ oder bei „Lehmann“ einen abwechslungsreichen  Anlauf- und Treffpunkt fanden.

Landesbischof July in Garrey

Landesbischof Frank O. July predigte am Ende seiner Wittenberger Besuchswoche in der neu sanierten Ortskirche im nahe gelegenen Garrey. Dort enthüllte er außerdem eine Luther-Tafel, die beim „Weißen Raben“ zu finden ist. Die Tafel weist darauf hin, dass Martin Luther in eben dieser Lokalität im August des Jahres 1532 einkehrte. Mehr darüber gibt es in diesem Video.

Geschichte Garreys

Garrey wurde im 13. Jahrhundert als Niederlassung der Flamen gegründet. Die evangelische Kirche, eine Feldsteinkirche, ist Baudenkmal. Sie entstand im 14. Jahrhundert. Die Balkendecke im Inneren stammt aus dem 19. Jahrhundert.

Die Weltausstellung Reformation

Bis zum 10. September präsentieren sich in Wittenberg Kirchen aus aller Welt, internationale Institutionen, Organisationen, Initiativen und viele Kulturschaffende. Sie zeigen ihre Sicht auf die Reformation und bieten ein umfangreiches Programm auf den Bühnen der Stadt. Die Besucher sind zu Podien, Diskussionen, Debatten, Musik und vielem anderen eingeladen.

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