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Gloria Gottesdienst zu Erntedank aus Freudenstadt-Igelsberg

„Hast du heute schon „Danke!“ gesagt?“ ist der Titel des diesjährigen Erntedankgottesdienstes au06der romanischen St. Nikolauskirche Igelsberg im Kirchenbezirk Freudenstadt. Dahinter verbirgt sich eine Einladung, nicht nur auf das zu schauen, was das Leben schwierig macht. Achten wir doch auch darauf, was gut ist und was uns Gott schenkt. Gestaltet wird der Gottesdienst vom Igelsberger Kirchenchor und den Kindern der Kinderkirche sowie an der Orgel Katharina Wilding. Die Predigt hält Pfarrerin Marie-Luise Karle.

Zehn hat Jesus geheilt – und einer sagt „Danke!“ (nach Lukas 17, 11-19)

Auf seinem Weg nach Jerusalem zog Jesus durch das Grenzgebiet von Samarien und Galiläa. Kurz vor einem Dorf kamen ihm zehn Aussätzige entgegen; sie blieben in einigem Abstand stehen und riefen laut: »Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns!«
Jesus sah sie an und sagte zu ihnen: »Geht und zeigt euch den Priestern!« Sie gingen – und während sie noch unterwegs waren, wurden sie gesund. Einer von ihnen kam zurück, als er sah, dass er geheilt war. Er pries Gott mit lauter Stimme, warf sich vor Jesu Füßen nieder – er konnte ihm gar nicht genug danken. Und dieser Mann war ein Samaritaner.
Jesus aber sagte: »Sind denn nicht alle zehn gesund geworden? Wo sind die anderen neun? Ist es keinem außer diesem Ausländer in den Sinn gekommen, zurückzukehren und Gott die Ehre zu geben?« Dann sagte er zu dem Mann: »Steh auf, du kannst gehen! Dein Glaube hat dich gerettet.«

Evangelische Kirchengemeinde Igelsberg

In der kleinsten Kirchengemeinde im Kirchenbezirk Freudenstadt ist immer etwas los. Es gibt unter anderem Kindergruppen für jedes Alter, musikalische Arbeit, einen Besuchsdienstkreis und regelmäßig Gottesdienste in der romanischen Waldkirche St. Nicolaus.

Die Kirche aus dem 13. Jahrhundert ist ein Beispiel für die Waldkirchen, wie sie dank den Klöstern Hirsau und Alpirsbach , im ganzen Schwarzwald verbreitet sind. Das Kloster Reichenbach errichtete um 1200 an der Grenze des Waldgedings auf dem „Irincesberc“ ein starkes Vor- und Bollwerk. Die kleine Festung diente den Mönchen einer wohl damals bestehenden Mönchsklause und den ersten rheinfränkischen Siedlern als Schutz vor Überfällen. Die Kirche wurde errichtet als der Reichtum des Klosters Hirsau und seines Zweigklosters Reichenbach stieg. Ab 1330 wird in den Kirchenbüchern eine Nikolauskapelle erwähnt. Der hochgotische Chor mit Maßwerkfenstern wurde dem Kirchenschiff später angefügt.

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