Aktivistinnen machen sich stark für Sexkaufverbot

Stärkt das Prostitutionsschutzgesetz die Rechte der Prostituierten?

Das Prostitutionsschutzgesetz – Es soll Frauen in der Prostitution besser schützen.

Vor allem Frauen aus Osteuropa werden zur Prostitution gezwungen

Mit der Liberalisierung der Prostitution im Jahr 2001 und im Zuge der Osterweiterung
sind aber mittlerweile gut 90 Prozent der Frauen aus dem Armenhaus Europas. Von
Zuhältern, aber auch von der eigenen Familie zu Niedigstpreisen verhökert und von Stadt zu Stadt verschleppt. Oft wissen diese Frauen nicht einmal, in welcher Stadt sie gerade sind. Häufig können sie dies ohne Alkohol und Drogen gar nicht ertragen. Ohne Pass in den Bordellen dieses Landes festgehalten, werden diese Frauen
gezwungen für eine sich immer vergrößernde Sexindustrie anschaffen zu gehen.

Gemeinsam für ein Sexkaufverbot

Dagegen wehren sich Organisationen wie Sisters e.V. Gemeinsam mit dem
Landesfrauenrat Baden Württemberg und etlichen anderen, haben sie eine
Dachkampagne initiert: „Rotlichtaus – Nein zum Sexgeschäft“. Sie werben für ein entschiedenes Sexkaufverbot. Sie fordern eine Gesellschaft, in der Frauen nicht wie Waren verkauft werden. Deshalb ein Sexkaufverbot. Bereits sechs europäische Staaten sind dieser Forderung gefolgt. Die skandinavischen Länder voran. Frankreich ist auch darunter. In Schweden werden nicht die Prostituierten kriminalisiert, sondern die Sexhändler und Sexkäufer werden zur Verantwortung gezogen. Ein Sexkaufverbot richtet sich ganz gegen die Nachfrage/r und genau darin liegt
wohl auch das Problem einer Beschlußfassung für ein Sexkaufverbot.

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