Durch den Glauben aus der Krise

Andre Glittenberg führt einen kleinen Second-Hand-Laden in Tübingen. Damit verdient er keine Reichtümer, aber immerhin soviel, dass das Arbeitsamt ihn machen lässt.

Bewerben auf produktivere Jobs muss der Harz-4-Empfänger sich nicht. Er ist heute zufrieden. Das sah vor einigen Jahren ganz anders aus: In den 2000er Jahren hatte er einen Kiosk in Wuppertal. Der lief gut. Und er hatte die Frau seines Lebens gefunden. Sie waren glücklich zusammen. Bis seine Partnerin an Demenz erkrankte. Glittenberg musste sie pflegen. Der Kiosk musste immer öfter geschlossen bleiben. Und dann blieben auch die Kunden weg. Es kam die Pleite, die Partnerin starb.

Glittenberg trank zuviel und zog sich aus Verzweiflung zurück. Er war in einer schweren Krise. Dann wendete sich ein Freund an Glittenberg und überzeugte ihn, einfach mal mit in den Gottesdienst zu kommen. Nach anfänglichem Zögern, kam Glittenberg mit. Es war der Wendepunkt aus seiner Krise. Er ist mittlerweile ehrenamtlich für die Jakobusgemeinde in Tübingen tätig.

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